Dass es zwei unterschiedliche Bezeichnungen für ein und denselben Beruf gibt, ist leicht erklärt: Ursprünglich stammt der Begriff Krankengymnastik von der Heilgymnastik ab. Das war im 18. Jahrhundert.

Fortan gab es den Beruf des „Heilgymnasten“ oder „Krankengymnasten“. Erst 1959 wurde dieser Beruf geschützt, weil es in den Jahren zuvor einfach zu viele „Masseure“, „Gymnastiklehrer“ und „Heilgymnasten“ gab, die alle die Berufsbezeichnung „Krankengymnast“ haben wollten. Im Rahmen des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes wurde das alles vereinfacht und der Begriff „Physiotherapeut“ eingeführt.

Physiotherapeut behandelt eine Frau im Beckenbereich.
Manuelle Therapie: In diesem Fall wird eine Frau im Beckenbereich behandelt. Bildquelle: fotolia.de

Krankengymnastik – Die Kosten

Was kostet Krankengymnastik? Wer zahlt? Das kommt ganz darauf an, ob Sie ihre Behandlung vom Arzt verschrieben bekommen haben. Dann nämlich kostet die Therapie für Sie nichts. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten. Lediglich die Rezeptgebühr von 10 Euro, zzgl. 10 Prozent des Rezeptwertes müssen Sie als Zuzahlung leisten. Wollen Sie privat unsere Leistungen in Anspruch nehmen, zum Beispiel entspannende Massagen, Lymphdrainage, etc. dann fallen natürlich Kosten an. Diese liegen für eine klassische Massage (30 Minuten) bei 30 Euro. Manuelle Therapie, falls Sie sie selbst bezahlen wollen oder müssen, kostet 27 Euro pro 20 Minuten. Im Einzelnen:

 

 

Wer verschreibt Krankengymnastik?

Auf die Frage, wer Krankengymnastik verordnet, gibt es eine einfache Antwort: Ihr behandelnder Arzt stellt Ihnen eine so genannte Heilmittelverordnung aus. Darauf werden in der Regel zunächst sechs Anwendungen vermerkt. Sollten Sie mehr benötigen, stellt Ihnen Ihr Arzt eine Folgeverordnung aus.

Was anziehen?

Vielleicht stellen Sie sich die Frage: Was zieht man an, wenn man zur Physiotherapie geht, was braucht man? Die Antwort ist einfach: Bequem sollte es sein. Natürlich sollten Sie nicht in den Arbeitsklamotten zu uns kommen.

  • Eine bequeme Jogginghose
  • Ein eigenes Handtuch – und fertig.

Wir tragen auch bequeme Kleidung.

 

Wie lange muss man zur Krankengymnastik?

Das hängt davon ab, welche Erkrankung bei Ihnen vorliegt. In der Regel spüren Sie bereits nach den zuerst verordneten sechs Anwendungen bereits eine deutlich Besserung, wenn nicht sogar eine komplette Schmerzfreiheit.

 

Wie oft muss man zur Krankengymnastik?

Sie sollten die Termine möglichst zusammenhängend wählen. Machen Sie besser keine langen Pausen von mehreren Wochen zwischen den einzelnen Terminen. Die Frequenz der Behandlungen legt Ihr Arzt auf dem Rezept fest. Nur so können wir gewährleisten, auch den bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen.

 

Frau bekommt Massage im Nacken
Auch Massagen gehören zur Physiotherapie. Bildquelle: fotolia.de

Wie Krankengymnastik bekommen?

Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihnen unsere Therapie gut tun würde, sprechen Sie Ihren Arzt darauf an. In den meisten Fällen gehen Sie ohnehin wegen Ihrer Beschwerden zuerst zu ihm und er wird Ihnen von sich aus Physiotherapie vorschlagen.

 

Was ist Krankengymnastik? Was ist Physiotherapie?

Wie oben schon beschrieben: Es ist genau das Gleiche. Aber: Was wird denn nun gemacht? Genau wegen dieser Frage kommen Sie zu uns. Gemeinsam werden wir mit Ihnen einen sinnvollen Behandlungsplan ausarbeiten, den wir gemeinsam erarbeiten und den Sie zuhause sinnvoll fortführen.

Diese Art der Therapie wird oft bei Bandscheibenvorfall, Sprungelenkproblemen, Gelenkproblemen und grundsätzlich Rückenschmerzen verordnet.

 

Warum eigentlich Physiotherapie?

Weil wir wollen, dass Sie sich wieder ohne Schmerzen bewegen können. Gemeinsam mit Ihnen sorgen wir dafür, dass Ihre Bewegungsfähigkeit wieder hergestellt wird. Gründe für eine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit sind unter anderem:

  • Neurologische Erkrankungen
  • Unfälle
  • Haltungsschäden
  • Abnützungen
  • Operationen

 

Wir geben Tipps

Natürlich wissen wir, wo Ihnen der Schuh drückt. Wir wissen, dass Ihnen Ihre Beeinträchtigungen weh tun. Aber wir wissen auch, was man dagegen machen kann. Und zwar so, dass Sie Ihren Arbeitsalltag wieder meistern, mit Freude Ihren Hobbys nachgehen können und Ihre Körperhaltung bei all diesen Dingen geschont wird, sodass sich keine Fehlstellungen oder Haltungsschäden bilden können.

 

Hilfe zur Selbsthilfe

Keine Angst: Sie müssen nicht dutzende Male zu uns kommen, um beweglich zu bleiben. Wir geben Ihnen bereits bei den ersten Terminen wichtige Informationen mit auf den Weg, wie Sie auch zuhause mit ganz kleinen Übungen zu einem schmerzfreien Alltag kommen können. Dabei spielt auch das Thema Fitness und Gesundheit eine entscheidende Rolle. Auch zuhause können Sie nämlich die effektivsten Übungen machen. Kurzhanteltraining zum Beispiel oder die Anwendung mit einer Faszienrolle.

 

Medizinisches Fitnesstraining

Um Ihre wiedergewonnene Bewegungsfähigkeit nach der Physiotherapie zu erhalten und noch zu verbessern, empfehlen wir Ihnen das medizinische Gerätetraining (medizinisches Fitnesstraining).

 

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